Step out of your comfort zone: Avocado

Was die Esserei angeht bin ich ziemlich verdorben. "Mag ich nicht, will ich nicht, sieht komisch aus!", mein Repertoire an Ausreden ist ellenlang. Der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Seit über einem Jahr bin ich jetzt damit beschäftigt, mein Leben ein bisschen aufzuräumen und zu renovieren, was ich die letzten Jahrzehnte hab vergammeln lassen und das bedeutet auch: Step out of your comfort zone. Und das bedeutet: erweitere deinen Essenshorizont. Ernährung umstellen, kochen und vor allem aber auch: "Probier Neues!" Genau das habe ich getan. Ich habe mich das erste mal an eine Avocado ran gewagt. Nachdem ich mir wochenlang Rezepte und Videos angeguckt hab, wie man Avocado verarbeiten kann, war ich endlich bereit den finalen Schritt zu tun und habe mir Avocado gekauft.
Resultat: Ich ärgere mich furchtbar, dass ich das nicht schon ehr ausprobiert habe. Vermutlich wird es die nächsten Wochen auch nichts anderes mehr zu Essen geben. Und weil es einfach schnell und lecker ist, solltet ihr den nächsten Laden stürmen und euch Avocado machen.

Und weil einfach und lecker wunderbar auf diesen Blog passt, hier das passende Rezept:
- eine kleine* Avocado (*klein im Sinne von kleiner als eine Zitrone)
- eine halbe Zitrone
- zwei kleine Tomaten
- zwei (eine) Knoblauchzehe/n
- Salz & Pfeffer

Die vermutlich klassischste Guacamole überhaupt. Aber ich weiß es nicht, habe es noch nie gegessen. Bis auf die Tomaten hab ich alles in meine Küchenmaschine geschmissen und püriert. Die Tomaten dann ohne Innereien klein geschnitten und mit der Avocado verrührt. Salz und Pfeffer nicht vergessen.

Kleiner Tipp, wer keinen Wert auf sein Sozialleben legt, kann gerne zwei Knoblauchzehen essen. Ich werde mich beim nächsten mal, vermutlich mit einer zufrieden geben; eine Woche in Quarantäne kann ganz schön langweilig werden.

Was würdet ihr im Leben nicht Essen?
Gruß und Kuss und

New in: Miss Turtle

Manchmal muss man mich zu meinem Glück zwingen. Wirklich. Letzte Woche wurde ich ein Jahr älter und auf die Frage: "Was wünscht du dir?" "Auswandern!" zu antworten ist nicht das, was alle hören wollten. Dummerweise hatte ich meiner Oma kurz vorher von einem Pandoraarmband erzählt, um das ich schon seit Monaten herum schleiche, aber einfach zu geizig war, es zu kaufen. Um wieder den Bogen zum Anfang zu bekommen, meine Oma drückte mir ihre Kreditkarte in die Hand, mit den Worten: "Du kaufst dir jetzt dieses verdammte Armband. Wenn ich mal sterbe.... usw." Immer kommt sie mit dem "Wenn ich mal sterbe...."-Argument, wenn sie ihren Willen nicht kriegt. Was soll man dagegen schon sagen?


Ich schlich also in die Stadt und sage herzlich Willkommen zu meinem 6. Armband überhaupt. Und ich liebe es. Einfach und irgendwie. Und das schöne ist, ich kann es immer tragen, ohne dass es großartig schnell vergammelt. Meine Antipathie gegen Modeschmuck ist mittlerweile nichts neues mehr. Die Schildkröte ist auch neu, die anderen Anhänger hingen vorher an meiner nie getragenen Pandora-Kette.

Jetzt zu euch: investiert ihr lieber 60e in ein "echtes" Schmuckstück oder geht für das Geld zu H&M, Primark und Co und macht euch da die Taschen voll?
Gruß und Kuss und

Rezept: vegane Spinat-Lasagne

Seit ich vor einem halben Jahr mit Vegan for Fit angefangen habe, sind Nudeln so gut wie vollständig von meinem Speiseplan gestrichen. Zum einen gabs genug Alternativen, zum anderen machen sie nicht satt. Zumindest nicht, wenn man keine ganze Tüte isst. Seit einigen Wochen hatte ich jetzt furchtbaren Hunger auf Lasagne und habe das Internet nach der ultimativen veganen Lasagne. Gefunden habe ich dann eins in einem Buch und es meinen Bedürfnissen angepasst.


Ihr braucht: für sehr, sehr hungrige 4 Personen
- 3 Töpfe bzw. 2 Töpfe und eine Pfanne
- eine Packung Lasagneplatten
- 1kg TK Spinat
- 3 Dosen gehackte Tomaten
- eine Packung Tofu - natur
- 2-3 Zwiebeln
- Knoblauch
- Margarine
- Mehl
- 250 - 300ml Sahne bzw. Milch
- Salz
- Pfeffer

Fangen wir an mit Topf 1. Hier werden die Zwiebeln und der Knoblauch angebraten und dann der Spinat dazu gegeben und aufgetaut. Ist nicht schlimm, wenn es ziemlich wässrig ist, die Lasagneplatten ziehen einiges an Wasser. In Topf 2 wird die Tomatensoße gemacht. Zuerst den Tofu klein bröseln und anbraten. Wer schlau ist, macht es in einer Pfanne. Im Topf funktioniert es nur bedingt gut. Die gestückelten Tomaten bei bedarf vorher mit dem Pürierstab bearbeiten. Salz und Pfeffer dazu. Im Rezept stand noch was von Rosmarin, aber den hab ich jetzt zwecks Mangel weg gelassen. Weg mag, bitte Feedback ob es schmeckt. In Topf 3 kommt die Béchamelsoße. Erst Margarine, wenn die geschmolzen ist Mehl dazu geben und dann Milch bzw. Sahne. Alles aufkochen lassen, bis es dick wird. Ich habe es jetzt mit 250 ml Sahne gemacht. Kann man machen, muss man aber nicht.

Beim Schichten mit der Tomatensoße anfangen und dann wie man lustig ist alles übereinander packen. So viel übrig lassen, dass genug Béchamelsoße für die oberste Schicht reicht. Käse gibts nicht. Im Backofen die Form mit Backpapier oder Alufolie abdecken, sonst wirds ziemlich schnell dunkel. Je nachdem was eure Lasagneplattenpackung so sagt, die Lasagne backen. Meine mussten 45 Minuten bei 180° Backen, die von Barilla aber brauchen zB. nur 20 Minuten.
N juten! Gruß und Kuss und

Die Ferien sind beendet...

... zwar noch nicht offiziell, erst muss ich noch ein Jahr älter werden, aber so gut wie. Gedanklich freunde ich mich grade mit dem vermutlich furchtbarsten Stundenplan aller Zeiten an, aber wer weiß, was da noch kommt. Zwölf Stunden Tage in der Uni können bestimmt auch ganz toll sein. Versuche ich mir zumindest einzureden. Weil Mensa zeittechnisch nicht drin ist und wahrscheinlich sowieso nicht meinen Essgewohnheiten entspricht, versetze ich mich nun zurück in Schulzeiten und habe meine erste Brotdose seit Ewigkeiten, bei Butlers, gekauft.


Gesucht habe ich schon seit einer Weile nach einer passenden Dose für mich, aber da mein Taschenproblem immer noch nicht gelöst ist, bin ich nicht scharf darauf, große hohe Kisten mit mir herum zu tragen. Die Dose ist jetzt gute 6cm hoch, hat Buchgröße und kann sich somit perfekt zwischen den Unibüchern verstecken. Jetzt gilt es nur noch, sich Inspiration zu holen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die Miss Harrcore. Ansonsten einfach mal Tumblr nach Lunchbox oder Bentobox durchsuchen. Ein bisschen freu ich mich jetzt darauf, dass die Uni wieder los geht.
Gruß und Kuss und

Ich.

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Ihr.