Archive for Oktober 2011

Das Kälteproblem

Wie wir alle mitbekommen haben, es ist kalt. Arschkalt und der Zwiebellook ist Gang und Gäbe. Ich war Jahrelang ein Winterkind. Wirklich. Schnee, je mehr desto besser. Bis letztes Jahr. Dieses Schneechaos hat mir den Rest gegeben. Ich will Sonne. Und nie mehr etwas anderes. Sonne macht Glücklich. Liegt am Vitamin D, welches nur durch die Sonne produziert wird.
Der plötzliche Umschwung von wunderbar warm zu Eiszeit bekam mir allerdings gar nicht gut. Nicht, weil es mir nicht passt, sondern weil mein Kleiderschrank und ich überrascht wurden. Gepaart mit dem Chaos, das hier immer noch herrscht und ich im "Für die ersten Wochen" Karton nur Sommer bzw. Herbstsachen eingepackt habe, haben wir nun ein Problem. Die Herbstjacke ist nicht groß genug für den Zwiebellock, welcher nötig ist um diesen Temperaturen zu strotzen. Drei Lagen unter der Jacke sind noch zu wenig, passen aber nicht. Was tun? Kisten und Taschen die noch nicht den Weg in den Kleiderschrank gefunden haben, wurden ausgeräumt um die Winterjacke im Oktober auszuführen.

Worauf ich eigentlich hinaus will: Als wir letzte Woche Abends auf einer Feier im Audimax waren, sprangen dort die Mädels rum, als hätten wir Hochsommer. Den kürzesten Rock, das engste Top, ich bin schon beim ansehen krank geworden. Und auch jetzt, wenn ich hier durch die Straßen oder die Uni stapfe, fallen mir immer wieder Mädels auf, die meinen, es wäre schön, wenn man bei diesen Temperaturen Haut zeigt. Freiwillig oder unfreiwillig sei mal dahin gestellt, aber so ein nackter Rücken erzeugt bei mir großes Mitleid. Mitleid zB mit den Nieren.

via wikipedia.de / gemeinfrei
Ich bin mir gar nicht sicher, ob die meisten eigentlich wissen, was sie ihrem Körper antun, wenn sie bei diesen Temperaturen oder noch kälter meinen, eine Jacke, die grade bis zum Hosenbund reicht, sei der richtige Begleiter für diese Eiseskälte. Nicht nur, dass es ziemlich lächerlich aussieht meiner Meinung nach, es ist auch furchtbar ungesund. Wir alle wissen, dass sich Dinge bei Kälte zusammen ziehen und bei Wärme wieder ausdehnen. Wird der Beckenboden zu kalt, können die Harnwege nicht mehr anständig durchblutet werden, das begünstigt die Bakterien, die sich einfacher ausbreiten können und so erstmal eine Blasenentzündung verursachen. Wird diese nicht anständig behandelt geht es weiter hoch zu den Nieren und dann haben wir den Salat.

Ich würde den Menschen manchmal wirklich gerne die Jacke über den Hintern ziehen, aber überlassen wir sie ihrem Schicksal. Fressen und gefressen werden, die Dummen beißen die Hunde. Oder so ähnlich.

Gruß und Kuss und 

Viel zu viel.

Eigentlich habe ich mir nie einen Kopf darum gemacht, was sich in meinem Schrank / meinen Schränken befindet. Von Zeit zu Zeit wurde mal ein bisschen ausgemistet, aber nicht im großen Stil. Wenn ich Sachen nicht gefunden habe, wurde eben was anderes angezogen und wenn das Lieblingsstück, welches jetzt unbedingt angezogen werden musste mal nicht da war, fand sich eigentlich immer ähnlich aussehender Ersatz. Hin und wieder wurden dann mal ein paar Tüten Klamotten ins Kinderheim gebracht oder verschenkt oder eben bei Ebay oder Kleiderkreisel eingestellt. Aber nie im großen Stil. Notgedrungen musste ich mich jetzt intensiver mit dem Inhalt meines Kleiderschranks befassen.

Das Zauberwort lautet UMZUG. Es war der Horror und ist es fast noch immer. Ich versuchte verzweifelt Herrin des Chaos zu werden und scheiterte. Die Ebaykiste wurde immer voller und platzte und ich konnte nicht so viel einstellen wie ich aus Schränken und Schubladen hervor zauberte.
Aber es sind nicht nur Klamotten. Auch Taschen, Schals und Kosmetikzeug. Ich habe nicht ansatzweise so viel, wie manch "YT-Guru", aber in meinen Augen ist es immer noch zu viel.

Ich kann auch nicht aus allen alten T-Shirts Schlafzeug machen, obwohl ich schon viel schlafe und auch brauch ich keine 20 Tops und 15 Hosen und überhaupt, eine anständige Winterjacke wäre derzeit wirklich sinnvoller. Nichts gegen eine gewisse Auswahl, aber was bringt es mir, wenn eine Lieblingsjacke hinter den Stapel fällt und ich sie "vergesse"?

Im Großen und Ganzen sind es vielleicht zwei oder drei Kartons an Sachen die ich regelmäßig trage. Erschütternd, wenn man bedenkt, dass ich gut neun Kisten an Klamotten zusammen bekommen habe. Noch erschütternder ist es, wenn man grob überschlägt, wie viel diese Massen gekostet haben müssen und man sich dafür viele schöne Dinge hätte kaufen könnte. Ein Objektiv, eine neue Kamera, oder einen VW Käfer. (Schuhe sind Ausnahmen ! ! !) Gut, vielleicht hätte ich das gesparte Geld auch in noch mehr Schuhe investiert. Das wäre das Wahrscheinlichste. Aber es geht ums Prinzip.



Ich für meinen Teil, werde vorerst nichts mehr, beziehungsweise nicht mehr wahllos einkaufen. (Außer Schuhe ! ! !) Mal davon abgesehen komm ich da derzeit sowieso nicht zu und bestellen ist in diesem Haus ehr auch nicht ganz so eine gute Idee.

Aber es gibt auch Schätze. Da denkste du hast einen Haufen Altpapier im Schrank, stellst diese 13 Zeitschriften Bei Ebay ein und bekommst ein kleines Vermögen dafür. Einfach mal ausprobieren. Nach und nach wird das ganze Zeug jetzt irgendwie unter die Leute gebracht.

Noch einmal zieh ich nicht um, wenn ich immer noch so viele Plörren habe. Das macht keinen Spaß.

Gruß und Kuss und 

DIY: Pizza

Wie wir alle wissen, bin ich nun stolze allein Wohnerin. Ich tu alles alleine, dann und wann ich will und letztens beim alleine einkaufen kam ich auf die großartige Idee Pizza zu machen. Selber. Ganz alleine und dieses Erlebnis muss ich mit euch teilen, denn man konnte es in der Tat essen und es hat sogar geschmeckt. Wirklich.

Wir brauchen für die Tomatensoße:




Vor einigen Wochen fing ich damit an meine Tomatensoße selber zu machen. So weiß ich was drin ist und besser schmecken tuts auch. Also, was tun?
Tomaten klein schneiden, sehr klein und kochen. Lange kochen, damit die Tomaten richtig schön matschig werden. Verkocht matschig. Salz und Pfeffer dazu und eine Knoblauchzehe. Weiter kochen. Lange kochen. Man könnte es auch pürieren, wenn man aber wie ich keinen Pürierstab hat, greift man einfach zur Gabel und matscht ein Weilchen im Topf herum. Damit es nicht nur nach Tomate schmeckt bekam die Pampe noch ein bisschen Brunch - Pepperoni & Paprika. Ich habs jetzt auf kleinster Stufe weiter kochen lassen, damit auch die restlichen Stücke noch matschig wurden.

Der Teig:

Habe mich für eine Backmischung Dinkelteig entschieden. War die falsche Entscheidung. Weniger der Geschmack, ehr die Tatsache, dass ich auch keinen Mixer habe und den Mist mit den Händen kneten musste. Ich mags aber nicht, wenn ich irgendwas an den Händen kleben habe - das wäre im Übrigen wieder ein gutes Thema für meine Blogtherapie -. Und den Teig dann ohne Nudelholz auf Blechgröße zu rollen war ein Ding der Unmöglichkeit. Das nächste mal nehme ich einen Fertigteig aus dem Kühlregal.

Fertig:


Das ganze wurde dann mit Paprika, frischen Champignons und roten Zwiebeln belegt. Packt drauf, was ihr wollt. Als Käse wurde der Aufschnitt aus der Packung missbraucht und dann für 25 Minuten in den Ofen verfrachtet. Nomnomnom! Lässt sich auch noch wunderbar an nächsten Morgen essen.

Wir brauchen: 
1 Pizzateig - Backmischung
 - Öl
 - Wasser
500g Tomaten oder ein bisschen mehr
1/2 Paprika
1/2 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz & Pfeffer
Käse

N juten wünsche ich.


Gruß und Kuss und 

Hallo Winter, ich mag dich nicht, aber ich bin gewappnet.

Bevor ich meinen nächsten Eintrag raus haue, muss ich erst meine neue Errungenschaft kund tun. Denn das passt so gar nicht zusammen. Eigentlich ist meine Mutter Schuld an den Schuhen. Eines Abends kam sie zu mir und:

"Ich hab mir neue Schuhe gekauft." 
"Oh zeig mal her." 
"Sie liegen da im Zimmer." 
"Mama, da liegen drei Paar." 
"Ja, ich konnte mich nicht entscheiden."

Jetzt wäre auch geklärt, wo meine nicht vorhandene Abneigung zu Schuhen her kommt. Ein Paar dieser drei Paar waren eben diese braunen Stiefel und ich musste sie haben. Sie erinnern mich ein bisschen an die 70s. Und wenn wir schon mal dabei sind, wieso steht Kenza eigentlich alles? Sogar diese unfassbar hässlichen Klötze aka Schuhe?!

Gruß und Kuss und

Is dat Kunst oder kann dat weg?

Manchmal findet auch ein blindes Huhn ein Korn. In dem Fall bin ich das blinde Huhn, im warsten Sinne des Wortes, und ich fand ein Korn. Ein großes Korn. Ein richtig cooles großes Korn. Nämlich hier. Das Fräulein von Babäm hat sich mit teNeues zusammen getan und 3 Roy Lichtenstein Masterpiece Kalender verlost. Und weil es keine Schminke, Schmuck oder sonstiges Zeug war, was ich nicht brauche, musste ich den natürlich haben. Und bekam ihn auch. Kam mir ganz gelegen, jetzt erübrigt sich nämlich die Frage, was ich mir in meinen vier Wänden an eben diese hänge.


Vielen Dank und Gruß und Kuss und 

PS: So siehts mit der Packerei aus. ↓ Meine Interpretation von Roy Lichtenstein.


Häuschen-wechsel-dich: Ein Küchenutensil

Ich ziehe um. Das haben mittlerweile alle mitbekommen. Allerdings bin ich was die Prioritäten angeht anders gestrickt. Ich weiß, dass mir Mutter Blume ihre alten Töpfe und das Geschirr hinterher schmeißen wird, aber was ich so wirklich habe und was nicht und was ich noch brauche, dass weiß ich nicht. Aber ich weiß, ich brauche eine Schürze. Meine Tütensuppe kann schließlich auch mal spritzen. Gesehen, verliebt, die Stadt einmal rauf und wieder herunter gelaufen und dann doch mitgenommen. Sie erinnert mich an die 70er. Ich mag die 70er. Sehr sogar. Prilblumen und Häkeldeckchen. Viele bunte Muster, Cordsofas, Kugellampen und Roy Lichtenstein. Zu Letzterem gibts demnächst noch was.


Vielleicht sollte ich ein Kochblog werden?! Das Outfit hab ich schon. Was will ich denn mehr?

Gruß und Kuss und ☮

Ich.

Mein Foto
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Ihr.